Piazza del Quadrilatero du Portrait Milano
La Piazza del Quadrilatero, la cour de l ancien seminaire · © Portrait Milano

Portrait Milano serviert exklusives Frühstück im Park

  • 🏨 Wo · Portrait Milano, Corso Venezia, in Mailand
  • 🧺 Was · Das Portrait Picnic, ein im Parco Sempione serviertes Frühstück
  • 🚗 Wie · Privattransfer, Aufbau erfolgt vor Ankunft der Gäste
  • ⏱️ Dauer · Frei, ohne Zeitvorgabe
  • 🏛️ Kulisse · Zwischen dem Castello Sforzesco und dem Arco della Pace
  • 👗 Haus · Lungarno Collection, die Hotelsparte der Familie Ferragamo

Mailand leert sich in der Nebensaison von Kongressteilnehmern und entdeckt seine Parks wieder. Das Portrait Milano macht dies mit dem Portrait Picnic zu einem ganz besonderen Erlebnis: Ein Frühstück wird unter den jahrhundertealten Bäumen des Parco Sempione serviert, nur wenige Minuten vom Hotel entfernt. Die Idee ist einfach, die Umsetzung weniger.

Ein Aufbau, der vor der Ankunft des Gastes erfolgt

Das Prinzip beruht auf einem organisatorischen Detail: Die Gäste werden per Privattransfer zum Frühstücksort gefahren, und bei ihrem Aussteigen ist bereits alles vorbereitet. Decken, Kissen, ofenfrisches Gebäck und Heißgetränke nach ihren persönlichen Vorlieben.

Es gibt keine Endzeit. Das Hotel stellt Bücher, Magazine und ein Gesellschaftsspiel zur Verfügung und lässt den Moment so lange andauern, wie man möchte. Das unterscheidet dieses Angebot von einem einfachen Picknickkorb: Es richtet sich nach der Zeit des Gastes und nicht nach der des Service.

Portrait Picnic dans le Parco Sempione face a l Arco della Pace
Das Portrait Picnic mit Blick auf den Arco della Pace · © Portrait Milano
Portrait Picnic devant le Castello Sforzesco
Das Picknick vor dem Castello Sforzesco aufgebaut · © Portrait Milano
Panier de viennoiseries du Portrait Picnic
Der Korb mit ofenfrischem Gebäck · © Portrait Milano
Das Portrait Picnic im Parco Sempione · 3 Fotos · wischen →

Eine Kulisse, die alles andere als dem Zufall überlassen ist

Der im späten 19. Jahrhundert angelegte Parco Sempione erstreckt sich mit seinen Rasenflächen und schattigen Alleen zwischen zwei Monumenten, die jeweils eine Epoche der Mailänder Geschichte erzählen. Auf der einen Seite das Castello Sforzesco, die ehemalige Residenz der Herzöge, die heute einen Museumskomplex beherbergt. Auf der anderen Seite der Arco della Pace, ein von Napoleon in Auftrag gegebener und lange nach seinem Sturz vollendeter neoklassizistischer Bogen, der den Blick auf den Corso Sempione freigibt.

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In der Mitte verbergen sich zwei Adressen, die eilige Besucher oft übersehen: der Torre Branca, dessen Panorama zu den freiesten der Stadt gehört, und das Acquario Civico, eines der ältesten Aquarien Europas. Wer seinen Aufenthalt verlängern möchte, für den stellt das Hotel eine maßgeschneiderte Route durch das Viertel zusammen.

Was den Parco Sempione umgibt
Castello Sforzesco Residenz der Herzöge von Mailand, heute Sitz mehrerer Museen und Sammlungen
Arco della Pace Neoklassizistischer Bogen, von Napoleon in Auftrag gegeben, 1838 vollendet
Torre Branca Einer der freiesten Blicke über die Stadt
Acquario Civico Eines der ältesten Aquarien Europas

Ein Seminar aus dem Jahr 1564 wird zum Fünf-Sterne-Hotel

Das Portrait Milano befindet sich im ehemaligen erzbischöflichen Priesterseminar am Corso Venezia, das 1564 von Karl Borromäus initiiert und später von Federico Borromäus in einen Barockkomplex verwandelt wurde. Das Hotel eröffnete dort am 1. Dezember 2022 nach einem Umbau unter der Leitung des Architekten Michele De Lucchi und des Designers Michele Bönan mit 73 Zimmern und Suiten.

Der Innenhof des Seminars, der in Piazza del Quadrilatero umbenannt wurde, hat sich in einen 2.800 Quadratmeter großen Fußgängerplatz verwandelt, der den Corso Venezia mit der Via Sant’Andrea verbindet. Dies ist ebenso eine städtebauliche wie eine hotelkulturelle Leistung: Das Haus hat der Stadt einen Durchgang zurückgegeben, der ihr vier Jahrhunderte lang verschlossen war.

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Studio Deluxe Garden du Portrait Milano
Ein Studio Deluxe Garden · © Portrait Milano

Unser Blick

Die Hotels der Lungarno Collection verstehen sich als Tore zu ihrer jeweiligen Stadt, und dieses Erlebnis veranschaulicht dieses Konzept besser als viele Worte. Es fügt dem Hotel nicht einfach einen Service hinzu, sondern entführt den Gast aus seinen Mauern in einen öffentlichen Park, nur wenige hundert Meter von zwei Sehenswürdigkeiten entfernt, die er sonst wohl allein und in rascherem Tempo besucht hätte.

Der Ansatz ist aus kommerzieller Sicht interessant: Die Mailänder Nebensaison ist eine ruhige Phase zwischen Sommer und Herbstmessen. Ein Angebot, das einen Grund liefert, im September oder Oktober anzureisen, ist wertvoller als ein Zimmerrabatt. Dennoch wird der Erfolg von einem Faktor abhängen, den niemand kontrollieren kann: dem lombardischen Wetter.

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